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thomas kopp kompanie

„Hikikomori: Ich will nicht mehr!“


Wissen Sie, wer oder was Hikikomori ist? Der Begriff kommt aus dem Japanischen, bezeichnet keine neue Sushi-Variation, sondern einen jungen Menschen, der den Ansprüchen des Erwachsenwerdens, dem Anpassungszwang und Erfolgsdruck entflieht, indem er sich in sein Zimmer für Monate oder Jahre zurückzieht.

Der Choreograph Thomas K. Kopp hat mit der Tänzerin Therese Thonfors und dem Tänzer Johannes Warnke das Stück „Hikikomori: Ich will nicht mehr!“ erarbeitet.

„Hikikomori“ heißt „sich einschließen, gesellschaftlicher Rückzug“. Das Phänomen „Hikikomori“ ist Grundlage des gleichnamigen Tanzstückes. Es beschäftigt sich mit dem totalen gesellschaftlichen Rückzug von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie schließen sich freiwillig in ihr Zimmer ein und reduzieren den Kontakt mit der Außenwelt auf ein Minimum. Es gibt Fälle, in denen Hikikomori sogar Jahrzehnte in dieser selbstgewählten Einsamkeit leben.

Thomas K. Kopp untersucht die Gründe der Selbstisolation, die ein wachsendes psychologisches Problem in der westlichen Welt ist. Zur Darstellung des aktuellen Themas hat er eine neue Raumlösung für den tanzSpeicher entwickelt, die den Zuschauern ungewöhnliche Blicke auf das Bühnengeschehen und intensive Theatererlebnisse ermöglichen: sie erfahren, was die Hikikomori mit der Zeit machen und was die Zeit mit ihnen macht.

Vorstellungen
Samstag, 22. Februar 2014
Samstag, 19. Juli 2014

Beginn
Einführung
20.00 Uhr
19.30 Uhr
Dauer
60 min. Ohne Pause
Titel
Hikikomori: Ich will nicht mehr!
Choreographie
Thomas K. Kopp
Dramaturgie
Dr. Brigitte Weinzierl
TänzerInnen
Therese Madeleine Thonfors, Johannes Warnke
Bühnentechnik
Winfried Karl - Event-Tec
   
Eine Produktion des Theater “tanzSpeicher würzburg”.