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achtmeterimquadrat
- so habe ich mir meine Kindheit nicht vorgestellt


Acht Quadratmeter groß soll ein Kinderzimmer sein – das war die DIN-Norm im Wohnungsbau seit den 1950 Jahren. Ende der 1990er wurde diese Norm abgeschafft. Doch haben Kinder seitdem mehr Raum, sich zu entfalten, Kind zu sein?

Kinder unserer Zeit sind nicht selten das Projekt permanenter Optimierung. Die Erziehung leistungsorientiert, der Alltag durchorganisiert. Ein Investment in die Zukunft – und das soll sich lohnen!

In seiner neuen Produktion spannt Thomas K. Kopp den Bogen von Grimms Märchen bis zum Hikikomori* – vom Volkslied bis Nirvana – von Lachtränen bis zum verzweifelten Lachen. Achtmeterimquadrat ist eine Achterbahnfahrt der Emotionen durch eine Kindheit, in der keine Abzweigungen, kein Trödeln, keine Phantasie mehr vorgesehen sind.

*Hikikomori ist ein japanischer Begriff und heißt: „sich einschließen, gesellschaftlicher Rückzug“. Als Hikikomori werden in Japan Menschen bezeichnet, die sich freiwillig in  ihrer Wohnung oder ihrem Zimmer einschließen und den Kontakt  zur Gesellschaft auf ein Minimum reduzieren, um den an sie gestellten Anforderungen zu entgehen.

 

Vorstellungen
Samstag, 25. März 2017
Samstag, 08. April 2017
Samstag, 06. Mai 2017
Samstag, 15. Juli 2017
Beginn
20.00 Uhr
Einführung
19.30 Uhr
Dauer
120 min., eine Pause
Choreographie
Thomas K. Kopp
Dramaturgie
Dr. Brigitte Weinzierl
Assistenz
Katharina Lehmann
TänzerInnen
Greta Gauhe, Schweden
Richard Oberscheven, Deutschland
   
Lichttechnik
Tobias Kretschmer
Sounddesign
Chris Adam
Bühnenbau
Winfried Karl (eventTec)
Fotodesgin
Rainer Gräf
Grafikdesign
Tobias Schröter (tesnet)
   
Eine Produktion des “tanzSpeicher würzburg”.
Gefördert von: Stadt Würzburg, Bezirk Unterfranken, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.